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Ist das Dach optimal für ein PV-Anlage geeignet?
Voraussetzung zur Installation einer Solaranlage:
Wichtig ist die Ausrichtung des Daches. Die Abweichung von Süden sollte, je nach Dachneigung, 50° nach Osten oder Westen nicht wesentlich überschreiten. Je steiler
das Dach ist, umso ungünstiger wirkt sich eine starke Abweichung von der optimalen Südausrichtung aus. In unseren Breitengraden beträgt der günstigste Aufstell- Winkel 28- 30°. Im Bereich von 20- 50°
Dachneigung bleibt der zu erwartende Minderertrag (bezogen auf das Optimum bei ca. 30° Dachneigung) unter 5%. Diese Auswirkungen kann man anhand des abgebildeten Diagramms nachvollziehen.
Die Anwinkelung der Module bewirkt den zusätzlichen positiven Effekt der Selbstreinigung. Jeder Regenguss spült abgelagerten Staub und Schmutz von der Moduloberfläche
ab und im Winter kann der Schnee leicht abrutschen. Nach unserer Erfahrung verringert sich diese positive Eigenschaft bei Modulneigungen unter 25° überproportional. Das heißt, die eigentlich wartungsfreien
Module, müssen in diesem Fall regelmäßig gereinigt und ggf. von Schnee befreit werden.
Wichtig ist, auch zu prüfen, ob der gewählte Standort der PV- Anlage schattenfrei ist. Im Sommer sollte möglichst im Tagesverlauf kein Schatten auftreten. Höchstens
kurzzeitig in den Morgen- und Abendstunden. Für den Winterbetrieb, muss man den geringen Sonnenhöchststand berücksichtigen.Im Winter sollte die vorgesehene Fläche zumindest in der Mittagszeit unverschattet
sein.
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